Der Dreh in den Bergen war für mich der Höhepunkt der Arbeit an Ainoa, aus filmemacherischer - und aus menschlicher Sicht. Noch nie zuvor habe ich eine derartige Begeisterung und Motivation in einem Team erlebt. Wir sind in diesen Wochen zu einer unzertrennbaren Familie zusammengewachsen, diejenigen, die damals dabei waren, erzählen bis heute davon. Übernachtungen zu zehnt im Matrazenlager, kräftige Abendessen auf der Hütte, hunderte bewältigte Höhenmeter, Hauptdarsteller die ebenso wie alle anderen Stative und Equipment den Berg hochschleppen. Wir haben in diesen Tagen den Zauber des Filmemachens in einer einzigartigen Form gespürt. Das war wohl auch der Grund, warum wir dieses Abenteuer überhaupt überstanden haben.

Und kein Schritt war zuviel, wenn er in Form von Magie auf der Leinwad spürbar wird.